Freitag, 7. September 2007
Reise nach China
Hey Leute jetzt gehts bei mir bald auf Reisen, da ich ja mein Praktikum fertig habe. Als erstes steht Beijing auf der Liste und von dort aus noch ein paar kleiner Orte, da wir nicht nur Grossstädte sehen wollen. Jedenfalls werde ich dann nicht mehr oft online sein und mein Blog updaten. Sorry for that. So bleibt mir nur noch zu sagen: "man sieht sich in der Schweiz wieder, tschüss, tschüss"
Plover Cove 2
Eine Woche später nahmen wir den normalen Weg und erreichten das verlassene Dorf erfolgreich. Ja ob man's glaubt oder nicht, es gibt wirklich auch verlassene Orte in Hong Kong. Es war eine komische Atmosphere dort. Denn ein paar wenige Häuser waren noch bewohnt. Diese Leute bedienen die Fähre oder arbeiten bei der Shripzucht in der Nähe des Dorfes. Dementsprechend hatte es auch wieder eher unfreundliche Hunde die um die Häuser zogen. Das Dorf wurde in den 60er Jahren geplant und gebaut. Weshalb sie das gemacht haben weiss ich leider nicht, denn der Ort für ein Dorf ist nicht gerade geeignet, da man es nur mit der Fähre oder zu Fuss (1.5h wandern von einem andern kleinen Dorf aus) erreichen kann, also ziemlich weit weg von allem andern.
Die Natur nimmt hier schnell wieder Überhand
Donnerstag, 23. August 2007
Aircondition
Ich bin ja froh um die Ariconditions, doch oft übertreiben sie es masslos.
Die Bedienung in den Kaufhäusern haben meist etwas langärmliges an oder sind sogar mit ner dünnen Jacke ausgerüstet. In der Metro weht es einem fast weg wegen der Frischluftzufuhr (kalt natürlich). Für's büro ziehe ich immer lange Hosen und nen Pullover an. Wenn es draussen regnet und nicht mehr ganz so heiss ist, wird es auch im Büro kälter. Denn es wird troztdem genauso stark herunter gekühlt wie sonst. Wenn ich dann trotz Pullover, Jacke, Schal und heissem Tee immer noch am frieren bin, sinkt meine Laune wie die Temperatur. Jensten Leuten im Büro ging es ebenso, sprich die sind ausgerüstet mit Jacken im Büro.
Gleichzeitig reden die hier immer von Umweltschutz. Alles nur blabla. Auch wenn die Wenigsten hier ein eigenes Auto haben sind sie bestimmt nicht umweltfreundlich.
Die Bedienung in den Kaufhäusern haben meist etwas langärmliges an oder sind sogar mit ner dünnen Jacke ausgerüstet. In der Metro weht es einem fast weg wegen der Frischluftzufuhr (kalt natürlich). Für's büro ziehe ich immer lange Hosen und nen Pullover an. Wenn es draussen regnet und nicht mehr ganz so heiss ist, wird es auch im Büro kälter. Denn es wird troztdem genauso stark herunter gekühlt wie sonst. Wenn ich dann trotz Pullover, Jacke, Schal und heissem Tee immer noch am frieren bin, sinkt meine Laune wie die Temperatur. Jensten Leuten im Büro ging es ebenso, sprich die sind ausgerüstet mit Jacken im Büro.
Gleichzeitig reden die hier immer von Umweltschutz. Alles nur blabla. Auch wenn die Wenigsten hier ein eigenes Auto haben sind sie bestimmt nicht umweltfreundlich.
Dienstag, 21. August 2007
Plover Cove 1
Nachdem es die letzten eineinhalb Wochen immer wieder mal am Regnen war und ich die Wochenende für Mueseum, Ausgang und Parties genutzt hatte, war es nun wieder an der Zeit wandern zu gehen. Auf dem Plan stand eine Wanderung zu einem verlassenen Dorf in Plover Cover (North Sai Kung). Weil wir nicht denselben Weg hin und zurück gehen wollten, sondern einen Rundgang machen wollten nahmen wir den Weg, welcher auf der Karte gestrichelt war. Es war schon am Anfang schwierig den Einstie zu finden. Doch nachdem wir die kleine Siedlung und den kläffenden Hunden (teils leider nicht hinter dem Gartenzaun) hinter uns gelassen hatten, fanden wir eine schönen kleine Naturwanderweg. Bald wurde es aber immer schwieriger den Weg unter dem Gestrüp zu erkennen und es wurde immer beschwerlicher den Berg hinauf zu kommen. Die Hitz tat auch ihr Beitrag. Obwohl dank den Regentagen zuvor war es bewölkt und die Sonne brannte nicht so stark (sprich: Regenschirm/Sonnenschirm war nicht nötig). Es war definitiv mal ne andere Wanderung und wir machten einen extremen Fortschritt von der ersten Wanderung mit Asphaltweg hin zu diesem Trampelpfad. Gefällt mir um einiges besser, auch wenn die Beine danach voll zerkratz und von Mückenstichen gekennzeichnet sind. Leider schafften wir es nicht zu dem verlassenen Dorf, weil es um einiges mehr Zeit in Anspruch nahm sich durch das Gestrüpp zu kämpfen. Ja, wir werdens nächstens Wochenende auf nem anderen Weg nochmals versuchen.
Hm, wo ist der Weg?
Als wir wieder in den normalen Weg einbogen sahen wir dieses Schild (es wird empfohlen diesen Weg nicht zu nehmen weil er zu überwachsen sei)
Sightseeing on Kowloon-Side
Letzten Samstag machten wir einen Spaziergang aus nem Reiseführer, der uns durch verschiedene Strassen, Märkte und kleine Shops führte. Hier ein paar Eindrücke.
Und was möchtisch du?
Neues von der WG
Mittlerweilen sind wir nicht mehr nur 3 Bewohner in der Wohnung. Es sieht so aus, als ob der Verwandte von meiner Landlady sich für längere Zeit in unserem Wohnzimmer eingenistet hat. Stört mich eigentlich nur wenig, denn er ist noch der normalste verglichen mit den anderen zwei Mitbewohnern.
Als letzte Woche an einem Abend heimkam, war der seltene Zufall, dass alle vier Bewohner zur selben Zeit zu Hause und auch wach waren. Ich kam gerade als die Diskussion zwischen dem SK (der Mitbewohner von Singapore) und meiner Landlady startete. Er hat sich wieder mal beklagt, dass sie viel zu laut an seine Tür geklopft hatte, als sie das Geld für den Strom einziehen wollte. Dann gings weiter weil er nicht so viel Zahlen wollte, und dann hab ich auch nicht mehr so viel verstanden, glücklicher Weise, so konnte ich mich gut raus halten. Was ich interpretieren konnte: Er war gestresst wegen zuviel Arbeit und sie war gestresst wegen keiner Arbeit und dazu noch betrunken. Meiner Ansicht nach nutzte er die Gelegenheit um mal laut zu werden und liess all seine Unzufriedenheit bei ihr aus. Jedenfalls war ich dann über unseren vierten Mitbewohner froh, der die zwei etwas schlichten konnte. Ich kam mir vor wie im falschen Film. Dank der Sprachbarriere konnte ich über die Situation lachen und mich schnell in mein Zimmer zurück ziehen.
Als letzte Woche an einem Abend heimkam, war der seltene Zufall, dass alle vier Bewohner zur selben Zeit zu Hause und auch wach waren. Ich kam gerade als die Diskussion zwischen dem SK (der Mitbewohner von Singapore) und meiner Landlady startete. Er hat sich wieder mal beklagt, dass sie viel zu laut an seine Tür geklopft hatte, als sie das Geld für den Strom einziehen wollte. Dann gings weiter weil er nicht so viel Zahlen wollte, und dann hab ich auch nicht mehr so viel verstanden, glücklicher Weise, so konnte ich mich gut raus halten. Was ich interpretieren konnte: Er war gestresst wegen zuviel Arbeit und sie war gestresst wegen keiner Arbeit und dazu noch betrunken. Meiner Ansicht nach nutzte er die Gelegenheit um mal laut zu werden und liess all seine Unzufriedenheit bei ihr aus. Jedenfalls war ich dann über unseren vierten Mitbewohner froh, der die zwei etwas schlichten konnte. Ich kam mir vor wie im falschen Film. Dank der Sprachbarriere konnte ich über die Situation lachen und mich schnell in mein Zimmer zurück ziehen.
Samstag, 11. August 2007
Ausgang
In Hong Kong gibt's natürlich auch ein gutes Nachtleben. Vor allem gibt es auch gute Orte zum Tanzen. Zum Glück sind meine Freunde hier auch so tanzbegeistert wie ich und so macht es noch mehr Spass. Da ich meist am Tanzen bin und die Kamera nicht immer mit in den Ausgang nehme, kann ich euch nicht so viele Fotos davon zeigen. Und irgendwann ist es dann eh zu spät um Fotos zu machen. Hier hab ich aber eines als wir den Geburtstag von Nadja (links im Bild) feierten.
Besuch von Cornel
Cornel war wieder mal in China am Reisen und hat es letztes Wochenende glücklicherweise auch nach Hong Kong geschafft. Das war ne gute Gelegenheit für mich mal wieder ein bisschen mehr Sightseeing zu machen.
Neben viel "Durch-die-Stadt-laufen", haben wir uns auch den Big Buddha auf der Lantau Island aus der Nähe angeschaut. Leider ist die Gondelbahn dort hin immer noch geschlossen, weil sie einen Unfall hatten bei der Revisionstestfahrt. Wir mussten auf den Bus ausweichen, was länger gedauert hat weil man um die halbe Inselfahren musste. Aber dafür hatten wir ein super Aussicht auf eine schöne Landschaft.
Leider hatte der Big Buddha Schatten im Gesicht, und gegen die Sonne wollte er sich nicht drehen. Tja da kann man nichts machen.
Neben viel "Durch-die-Stadt-laufen", haben wir uns auch den Big Buddha auf der Lantau Island aus der Nähe angeschaut. Leider ist die Gondelbahn dort hin immer noch geschlossen, weil sie einen Unfall hatten bei der Revisionstestfahrt. Wir mussten auf den Bus ausweichen, was länger gedauert hat weil man um die halbe Inselfahren musste. Aber dafür hatten wir ein super Aussicht auf eine schöne Landschaft.
Leider hatte der Big Buddha Schatten im Gesicht, und gegen die Sonne wollte er sich nicht drehen. Tja da kann man nichts machen.
Shenzhen
Endlich schreib ich wieder mal was von meinem Leben in HK. Die Zeit ist knapp und Live in HK is always busy, so bleibt mein Blog halt mal auf der Strecke.
Ich habs letzthin endlich geschafft auch mal nach Mainland China zu gehen. Mit dem Zug dauert es nur etwa 40min bis nach Shenzhen, der Stadt direkt nach der Grenze zu HK. Bei diesem Ausflug musste ich mich um nichts kümmer, denn ich hatte ein super Guide, meine nette Nachbarin Kate. Beim Shopping, für das Shenzhen äusserst bekannt ist, da es um einiges billiger ist als in HK, wusste sie auch wie man richtig "märchted", was natürlich für mich Westler ein riesen Vorteil war. Aber vor der Shoppingtour mussten wir uns erstmal mit feinem Chinesischem Essen stärken. Das Shoppen danach dauerte bei uns nicht allzulange und wir waren froh, als wir uns bei Kate's Freundin zu Hause erholen konnten. Die hatte auch noch gerade Besuch von ihren jüngeren Geschwister. Das war gut so, denn so waren wir für das Abendessen genügend Leute um viele verschieden Sachen zu bestellen und konnten von allem ein bisschen zu probieren.
Ich habs letzthin endlich geschafft auch mal nach Mainland China zu gehen. Mit dem Zug dauert es nur etwa 40min bis nach Shenzhen, der Stadt direkt nach der Grenze zu HK. Bei diesem Ausflug musste ich mich um nichts kümmer, denn ich hatte ein super Guide, meine nette Nachbarin Kate. Beim Shopping, für das Shenzhen äusserst bekannt ist, da es um einiges billiger ist als in HK, wusste sie auch wie man richtig "märchted", was natürlich für mich Westler ein riesen Vorteil war. Aber vor der Shoppingtour mussten wir uns erstmal mit feinem Chinesischem Essen stärken. Das Shoppen danach dauerte bei uns nicht allzulange und wir waren froh, als wir uns bei Kate's Freundin zu Hause erholen konnten. Die hatte auch noch gerade Besuch von ihren jüngeren Geschwister. Das war gut so, denn so waren wir für das Abendessen genügend Leute um viele verschieden Sachen zu bestellen und konnten von allem ein bisschen zu probieren.
Unsere Gruppe nach dem Essen draussen bei einem kühlen Getränk. Rechts neben mir ist Kate.
Samstag, 28. Juli 2007
Facts zum Arbeiten
Neben all meinen Freizeitaktivitäten arbeite ich natürlich immer noch. Teilweise ist das ziemlich anstrengend. Vor allem weil gewisse Hongkongesen arbeitswütig sind und denken alle andern seien dass auch. Überzeit macht hier eh jeder, manche aber mehr als andere. Der Ingenieur von dem Projekt an dem ich arbeite hat mir gerade gestern den Arbeitsplan gezeigt. Die Überzeiten hat er schon fix eingerechnet und am Samstag soll ich auch noch an seinem Projekt arbeiten. Hahaha! Da mein Arbeitsvertrag aber nur ne 5tage Woche beinhaltet und ich eh genügend Überstunden mache, hab ich mir die Samstagarbeit nicht aufschwatzen lassen. Nene, nicht mit mir. Ich will hier in HK ja nicht nur arbeiten. Bei meinem Praktikantenlohn ist das eh nicht luktrative, vor allem wenn ich sehe was ich alles sonst machen kann hier.
Ein paar lustige Sachen vom Büro:
Die haben echt ne automatische Spitzermaschine!
Die Putzfrau kommt jeden Tag und zwar um 16.30 Uhr, wenn alle noch am arbeiten sind saust sie mit dem Staubsauger vorbei. Ob es wirklich sauberer ist jeden Tag mit dem Staubsauer durchzuflizen anstellen von einem mal richtig?
Es wird immer einmal am Morgen und einmal am Nachmittag ein Tee bei jedem Mitarbeiter vorbeigebracht. Ein warmer Tee tut manchmal wirklich gut bei dieser Klimaanlage. Ich bin schon dankbar für die Klimaanlage, doch oft übertreibens die auch. So muss ich im Büro auch immer ein Pullover anziehen, manchmal greiff ich sogar zum Schal, wie das die paar wenigen Frauen im Büro auch tun.
Ich habe nur einen eigenen Bildschirm, nicht aber nen eigenen Computer. Bei uns im Trainee corner sind drei Mitarbeiter an einer Festplatte angeschlossen. Dumm ist nur wenn mein Kollege den Computer aus irgend einem Grund neu augstarten muss, dies mir aber nicht mitteilt. Und weg sind meine Daten!! super, als er dies das letzte mal gemacht hatte war ich stinkesauer. Jetzt sagt er's mir jedes mal bevor er neu startet.
Und noch war zum Inhalt meiner Arbeit:
Ich muss nur Ingenieurarbeit machen. Keine Kopier- oder Tiparbeiten. Manchmal wär ich aber froh um etwas einfachere Sachen. Aber ich kann definitiv viel lernen.
Oh ja und was gutes zur Arbeitstechnik: Meine Aufgabe war es einfache Platten zu berechnen, bei denen ich für die Momente Tabellen benutzen konnte. Okey, ich schau mir mal die Tabellen genauer an und frage bei den Sachen nach die ich nicht verstehe. Unter anderem waren die Faktoren für die Momente abhängig von einem gewissen Materialfaktor. Hmm? Da meiner Ansicht nach die Momente normalerweise nicht vom Material sondern nur von den Belastungen abhängig sind, fragte ich meinen Kollegen neben mir. Dieser ist aber auch erst gerade von der Uni und weiss nicht so viel mehr als ich und so gingen wir weiter zu seinem Vorgesetzen von dem wir die Tabellen hatten. Seine Antwort: ja, ja, die Momente hängen von diesem Faktor ab. Ich wies ihn aber darauf hin dass die Momente normalerweise nicht von dem Material abhänging sind. Er: ja, aber in diesen Tabellen schon.
Okey, super! oder?
Ein paar lustige Sachen vom Büro:
Die haben echt ne automatische Spitzermaschine!
Die Putzfrau kommt jeden Tag und zwar um 16.30 Uhr, wenn alle noch am arbeiten sind saust sie mit dem Staubsauger vorbei. Ob es wirklich sauberer ist jeden Tag mit dem Staubsauer durchzuflizen anstellen von einem mal richtig?
Es wird immer einmal am Morgen und einmal am Nachmittag ein Tee bei jedem Mitarbeiter vorbeigebracht. Ein warmer Tee tut manchmal wirklich gut bei dieser Klimaanlage. Ich bin schon dankbar für die Klimaanlage, doch oft übertreibens die auch. So muss ich im Büro auch immer ein Pullover anziehen, manchmal greiff ich sogar zum Schal, wie das die paar wenigen Frauen im Büro auch tun.
Ich habe nur einen eigenen Bildschirm, nicht aber nen eigenen Computer. Bei uns im Trainee corner sind drei Mitarbeiter an einer Festplatte angeschlossen. Dumm ist nur wenn mein Kollege den Computer aus irgend einem Grund neu augstarten muss, dies mir aber nicht mitteilt. Und weg sind meine Daten!! super, als er dies das letzte mal gemacht hatte war ich stinkesauer. Jetzt sagt er's mir jedes mal bevor er neu startet.
Und noch war zum Inhalt meiner Arbeit:
Ich muss nur Ingenieurarbeit machen. Keine Kopier- oder Tiparbeiten. Manchmal wär ich aber froh um etwas einfachere Sachen. Aber ich kann definitiv viel lernen.
Oh ja und was gutes zur Arbeitstechnik: Meine Aufgabe war es einfache Platten zu berechnen, bei denen ich für die Momente Tabellen benutzen konnte. Okey, ich schau mir mal die Tabellen genauer an und frage bei den Sachen nach die ich nicht verstehe. Unter anderem waren die Faktoren für die Momente abhängig von einem gewissen Materialfaktor. Hmm? Da meiner Ansicht nach die Momente normalerweise nicht vom Material sondern nur von den Belastungen abhängig sind, fragte ich meinen Kollegen neben mir. Dieser ist aber auch erst gerade von der Uni und weiss nicht so viel mehr als ich und so gingen wir weiter zu seinem Vorgesetzen von dem wir die Tabellen hatten. Seine Antwort: ja, ja, die Momente hängen von diesem Faktor ab. Ich wies ihn aber darauf hin dass die Momente normalerweise nicht von dem Material abhänging sind. Er: ja, aber in diesen Tabellen schon.
Okey, super! oder?
Mittwoch, 11. Juli 2007
Swimmen, Einkaufen und wo ist mein Schlüssel?
Gestern ging ich nach der Arbeit wieder Victoria Park schwimmen. Am Anfang war's wie immer "Slalomschwimmen", bis sich in unserer Linie eine schnelllere Schwimmgruppe zusammensgestellt hat und die ganz langsamen sich (meist) nicht mehr getraut haben dazu zu kommen. Danach musste ich noch einkaufen gehen. Vollbepack mit Essen, Toilettenpapier, Wasser... kam ich bei meiner Wg an . Wie immer ist in solchen Situationen der Wohnungsschlüssel nicht gerade oben in den Taschen verstaut, sonder es muess zuerst mal richtig gesucht werden. Doch, welch ein Schreck, auch nach längerem Wühlen war mein Schlüssel unauffindbar. Hm, hab ich ihn wohl im Zimmer liegenlassen oder irgendwo verloren? Also bleibt mir nichts anderes übrig als auf meine Mitbewohner zu warten. Doch leider haben die beiden ein ganz anderen Lebensrythmus als ich. Der Singapore guy arbeitet immer bis spät in die Nacht. Dies war auch diesen Abend wieder der Fall. Wie ich per Telefon erfahren habe arbeite er sicher bis 11pm. Die andere Mitbewohnerin arbeitet eigentlich von 11am-8pm, geht dann meist noch aus und kommt zwischen 10pm und 4am nach Hause. Super!! und dann war gerade erst mal 8.30pm. Als erstes musste ich mal meinen Heisshunger stillen, Essen hatte ich zum Glück genügend dabei. Der Zufall wollte es, dass der Nachbar's Sohn gerade die Pflanzen vor ihrer Wohnung gegossen hat und wieder mal mit mir anfing zu plaudern. Bald kam auch sein Vater heraus, rief ihn zum Nachtessen und lud mich auch gerade dazu ein. Jiibiii! was will man mehr wenn man vor seiner eigenen verschlossenen Wohnungstüre steht? Das Essen war excellent, die Leute mega freundlich und zusätzlich war ich nicht mehr in dem stickigen heissen Gang sondern in einem schönen Wohnzimmer mit Klimaanlage. Nach dem Essen zeigten sie mir noch ihre Dachterrasse wo eine ganz angenehme Temperatur war. Nach längerem Reden kam dann meine Mitbewohnerin um 11.30 Uhr nach Hause und ich konnte endlich schlafen gehen. Denn eigentlich hatte ich vor mal früh ins Bett zu gehen. Nachdem ich dann auch noch meinen Schlüssel in meinem Zimmer wiedergefunden habe, war alles wieder in Ordnung und ich hatte sogar noch ganz liebe Leute besser kennen gelernt.
Mehr Wandern
Eine Freundin von Ben hatte für Sonntag ne Wanderung in Sai Kung angesagt. Da musste ich wohl mitgehen. Da Ben nicht der grosse Wanderfreak ist und mir mitteilte, dass wir am Morgen gehen und am Nachmittag wieder zurück sind, habe ich nicht mit ner anstrengenden Wanderung gerechnet. Oh, welch ein Irrtum. Am Sonntag morgen und noch ziemlich müde erfuhr ich dass wir etwa 5 bis 6 h wandern! Hat sich aber sehr gelohnt. Am Anfang war es noch ein Betonwanderweg mit Treppen, dann gings dem Strand entlang und später noch durch Dickicht. Das beinhaltete, dass jemand voraus gehen musste und alle Spinnennetze (die Spinnen seien zum Teil giftig) aus dem Weg schlagen musst. Zusätzlich war es auch noch sehr schlammig. Nach den Strapazen gönnten wir uns ein extrem schmackhaftes Essen beim Thailänder. Es war einfach ein bisschen stressig, denn alle waren so hungrig und haben so schnell gegessen. Obwohl ich mitlerweilen recht gut mit den Stäbchen umgehen kann, musste ich richtig schauen dass ich genügend abkriegte. Mit den Chinesen kann ich halt noch nicht mithalten.
Das Grösste Wasserreservoir von Hong Kong:
Wandern zum Zweiten
Am letzen Samstag war es zum Glück schönes Wetter, wodurch wir wieder den Schirm wieder brauchen konnten um uns ein bisschen vor der Sonne und der Hitze zu schützen. Ich muss sagen es hilft wirklich recht viel und so bin ich beim Wandern richtig im Hong Kong Style mit Schirm unterwegs. Der Weg war zum Glück nicht betoniert, sondern es war ein richtig schöner Wanderweg und viel interessanter als die langweiligen Betonwanderwege. Die Wanderung war nicht sehr anstrengend, jedenfalls nicht für mich. Es gab Leute die waren da anderer Meinung und sind schon nach dem ersten Hügel wieder umgekehrt (keuch, keuch). Wir sind mittlerweilen schon ne ganz gute Gruppe und haben viel Spass, sodass wir schon ne nächste Wanderung für den Samstag angesagt haben. Ich wandere hier mehr als zu Hause. Es ist halt ne gute Möglichkeit mal aus der Stadt heraus zu kommen und was von der schönen Natur mitzubekommen.
Unsere Gruppe auf dem Aussichtspunkt, hinter uns Clear Water Bay:
Montag, 2. Juli 2007
10th Anniversary of the Hand over
Am 1.Juli war das 10jährige Jubiläum von der Übergabe Hong Kongs von England an China. (Und die habens hier gut, denn weil der 1.Juli auf einen Sonntag fiel haben wir heute Montag frei bekommen, super!). Unsere Gruppe ging zum Glück genügend früh nach Tsim Sha Tsui auf die Hollywood Raod um von dort aus das Feuerwerk zu sehen. Aber auch schon um 17.30h auf dem Weg dorthin und in der Metro war es schon übervoll und es wurde dementsprechend gedrückt und gedrängelt. Ich glaube kurz nach uns wurde das Gelände abgeriegelt, damit nicht zu viele Menschen auf die Hollywood Road strömen und so fest drücken, dass gewisse über den Quai fallen (kein Witz).
So warteten wir dort, schwatzten und erlebten einfach die Atmosphäre mit, wie es auch alle um uns herum taten. Um 8h began die allabentliche Lightshow mit der berühmten Skyline als Kulisse. Danach startete das etwa 20minütige Feuerwerk. Ich muss sagen, das war das beste Feuerwerk dass ich je gesehen habe. Es sah einfach genial aus wie diese verschiedensten Feuerwerke zwischen den Hochhäusern und darüber hinaus los gingen und über die Hochhäuser hinunter "regneten". Zusätzlich haben sich die Farben in den Fenstern der Hochhäuser gespiegelt. Es war einfach super. Ich bin ja selbst nicht so ein riesen Feuerwerksfan, doch das war wirklich sehenswert. Ich wollte natürlich auch ein paar Fotos machen (obwohl so Feuerwerksfotos meist miserabel sind), doch leider (oder zum Glück) hatte ich keine Batterie mehr. Dafür konnte ich mich voll und ganz auf die Show konzentrieren. Wer will kann ja auf youtube (http://www.youtube.com/watch?v=v6_wcxDgR64) den Video anschauen. Aber live war es natürlich tausend mal besser.
So warteten wir dort, schwatzten und erlebten einfach die Atmosphäre mit, wie es auch alle um uns herum taten. Um 8h began die allabentliche Lightshow mit der berühmten Skyline als Kulisse. Danach startete das etwa 20minütige Feuerwerk. Ich muss sagen, das war das beste Feuerwerk dass ich je gesehen habe. Es sah einfach genial aus wie diese verschiedensten Feuerwerke zwischen den Hochhäusern und darüber hinaus los gingen und über die Hochhäuser hinunter "regneten". Zusätzlich haben sich die Farben in den Fenstern der Hochhäuser gespiegelt. Es war einfach super. Ich bin ja selbst nicht so ein riesen Feuerwerksfan, doch das war wirklich sehenswert. Ich wollte natürlich auch ein paar Fotos machen (obwohl so Feuerwerksfotos meist miserabel sind), doch leider (oder zum Glück) hatte ich keine Batterie mehr. Dafür konnte ich mich voll und ganz auf die Show konzentrieren. Wer will kann ja auf youtube (http://www.youtube.com/watch?v=v6_wcxDgR64) den Video anschauen. Aber live war es natürlich tausend mal besser.
Bevor meine Kamera keine Batterie mehr hatte und als immer mehr Leute auf die Hollywood Road strömten:
Hiking for wimps?
Für letzten Samstag organisierte ich eine Wanderung vom Sha Tin Pass zum Kowloon Reservoir.
Eigentlich wollte ich eine einfache Wanderung passend für jedermann machen, oder für wimps, wie gewisse das nannten. Doch die Waschlappen blieben wegen dem Regen zu Hause. Da ich der guide war musste ich trotz dem Regenwetter beim Treffpunkt erscheinen. Und welch ein Wunder es tauchten doch noch drei andere Wandervögel auf denen der Regen nichts ausmacht. In meiner Wegbeschreibung stand drin, dass man von der Wong Tai Sin Metrostation ein Private Minibus nehmen kann oder auch hinauf zum Sha Tin Pass laufen kann. So fragten wir uns durch bei den Passanten und bekamen auch verschiedene Informationen. Wir entschieden uns zu laufen, da die Wanderung eh nicht so lang ist. Aber wahrscheinlich war die eine Info, dass es nur 5min bis zum Sha Tin Pass sei, gemeint wenn man das Taxi nimmt und nicht wenn man zu Fuss läuft. So war schlussendlich der erste Aufstieg bis zur Passhöhe, wo der Einstieg zum Wanderweg war, viel anstrendgender als die eigentliche Wanderung selbst. Glücklich und schon ziemlich nass oben angekommen waren wir froh dass jetzt der schönere Teil der Wanderung kommt. Der erste Teil ging rauf und runter und war meist im "Wald". Der Weg war nicht mal asphaltiert, was sonst bei einigen Wanderwegen hier in HK der Fall ist. Das war dann auch so beim zweiten Teil der Wanderung, welche an einem Catchwater entlang lief. Deshalb entschieden wir uns die Wanderung abzuändern und auf den Ahma Rock zu gehen, anstelle von einer langweiligen Asphaltwanderung.
Eigentlich wollte ich eine einfache Wanderung passend für jedermann machen, oder für wimps, wie gewisse das nannten. Doch die Waschlappen blieben wegen dem Regen zu Hause. Da ich der guide war musste ich trotz dem Regenwetter beim Treffpunkt erscheinen. Und welch ein Wunder es tauchten doch noch drei andere Wandervögel auf denen der Regen nichts ausmacht. In meiner Wegbeschreibung stand drin, dass man von der Wong Tai Sin Metrostation ein Private Minibus nehmen kann oder auch hinauf zum Sha Tin Pass laufen kann. So fragten wir uns durch bei den Passanten und bekamen auch verschiedene Informationen. Wir entschieden uns zu laufen, da die Wanderung eh nicht so lang ist. Aber wahrscheinlich war die eine Info, dass es nur 5min bis zum Sha Tin Pass sei, gemeint wenn man das Taxi nimmt und nicht wenn man zu Fuss läuft. So war schlussendlich der erste Aufstieg bis zur Passhöhe, wo der Einstieg zum Wanderweg war, viel anstrendgender als die eigentliche Wanderung selbst. Glücklich und schon ziemlich nass oben angekommen waren wir froh dass jetzt der schönere Teil der Wanderung kommt. Der erste Teil ging rauf und runter und war meist im "Wald". Der Weg war nicht mal asphaltiert, was sonst bei einigen Wanderwegen hier in HK der Fall ist. Das war dann auch so beim zweiten Teil der Wanderung, welche an einem Catchwater entlang lief. Deshalb entschieden wir uns die Wanderung abzuändern und auf den Ahma Rock zu gehen, anstelle von einer langweiligen Asphaltwanderung.
Hong Kong Hiking Style:
Es ist nicht unüblich mit dem Regenschirm zu wandern, denn mit der Regenjacke wäre es viel zu heiss, und wenn die Sonne richtig nieder brennt gibt es viele die sich mit dem Regenschirm schützten. Frottetuch um sich zu trocknen ist auch ganz nützlich, sei es vom Regen oder vom Schweiss.
Es ist nicht unüblich mit dem Regenschirm zu wandern, denn mit der Regenjacke wäre es viel zu heiss, und wenn die Sonne richtig nieder brennt gibt es viele die sich mit dem Regenschirm schützten. Frottetuch um sich zu trocknen ist auch ganz nützlich, sei es vom Regen oder vom Schweiss.
Horse Race und Karaoke
Am letzten Mittwoch wollte ich unbedingt das Pferderennen im Happy Vally anschauen. Denn jetzt ist schon Sommerpause, da es zu heiss ist für die Pferde.
Ich hatte mit drei anderen die hier auch Praktikanten sind abgemacht. Die Stimmung war super und vor allem war die Kulisse von Hochhäusern hinter der Rennbahn nicht schlecht. Natürlich mussten wir wetten. Ohne Wetten ist es nicht interessant, denn es dauert nur ein paar Sekunden und dann sind die Jockeys bei uns vorbei gerannt und dann war das Rennen auch schon fertig. Aber es gibt ja 8 bis 10 Rennen pro Abend mit verschiedenen Kategorien und Preisgeldern. Ich hatte ein gutes Händchen und habe gewonne, aber auch verloren. Ich hatte etwa gleich viel Geld gewonnen wie ich ausgegeben hatte. Da die andern leider nicht so viel Glück wie ich gehabt hatten gingen wir weiter um mal Karaoke nach Chinesischem Style zu erleben. Andere von einer Studentenaustauschorganisation haben im Central in einem Hochhaus einen von vielen Karaoke-Räumen gemietet. Ich muss zugeben Karaoke ist nicht ganz mein Ding. Klar ist es lustig wenn bei einem guten Song alle mitsingen. Doch für die Ohren war es nicht das angenehmste, da die Mikrophones nicht so gut abgestimmt waren. Und es sitzten dann meistens alle und starren auf den Text auf dem Bildschirm und getanzt wird eher selten. Deshalb ziehe ich es vor in den Ausgang zu gehen wo man richtig tanzen kann. Wer will kann ja auch dort mitsingen, halt ohne Mikrophone, dafür hört man den original Singer und der ist meistens besser als die Karaokesinger.
Ich hatte mit drei anderen die hier auch Praktikanten sind abgemacht. Die Stimmung war super und vor allem war die Kulisse von Hochhäusern hinter der Rennbahn nicht schlecht. Natürlich mussten wir wetten. Ohne Wetten ist es nicht interessant, denn es dauert nur ein paar Sekunden und dann sind die Jockeys bei uns vorbei gerannt und dann war das Rennen auch schon fertig. Aber es gibt ja 8 bis 10 Rennen pro Abend mit verschiedenen Kategorien und Preisgeldern. Ich hatte ein gutes Händchen und habe gewonne, aber auch verloren. Ich hatte etwa gleich viel Geld gewonnen wie ich ausgegeben hatte. Da die andern leider nicht so viel Glück wie ich gehabt hatten gingen wir weiter um mal Karaoke nach Chinesischem Style zu erleben. Andere von einer Studentenaustauschorganisation haben im Central in einem Hochhaus einen von vielen Karaoke-Räumen gemietet. Ich muss zugeben Karaoke ist nicht ganz mein Ding. Klar ist es lustig wenn bei einem guten Song alle mitsingen. Doch für die Ohren war es nicht das angenehmste, da die Mikrophones nicht so gut abgestimmt waren. Und es sitzten dann meistens alle und starren auf den Text auf dem Bildschirm und getanzt wird eher selten. Deshalb ziehe ich es vor in den Ausgang zu gehen wo man richtig tanzen kann. Wer will kann ja auch dort mitsingen, halt ohne Mikrophone, dafür hört man den original Singer und der ist meistens besser als die Karaokesinger.
Sonntag, 24. Juni 2007
Ein Morgen mit Kindern
Ich habe mich bei einer freiwilligen Gruppe gemeldet, die Samstag 23.Juni Kinder einen Morgen lang begleiteten. Die Kinder waren von ethnischen Minderheiten, so war die Hauptsprache um sich zu unterhalten Englisch (zum Glück für mich). Ziel war es mit den Kindern zum Tai Tam Reservoir zu gehen, dort Spiele zu machen und eine kleinen Spaziergang mit ihnen zu unternehmen, was für gewisse schon sehr anstrengend war in dieser Hitze und viele sind sich überhaupt nicht gewohnt länger zu laufen. Aber insgesamt hatten die Kinder jede Menge Spass und ich fand es ganz interessant mal zu sehen wie das hier so läuft. Die Organisation war nicht ganz so ausgereift. Geplant wurde nicht viel im Vorfeld. Und das Picnic für die Kinder bestand eigentlich nur aus Junkfood wie Chips und Süsses!! Für mich war es auch gut andere Freiwillige Helfer kennen zu lernen die auch nur für ne kurze Zeit hier in Hong Kong sind.
Bei der Arbeit
Keinen Kontakt mit den anderen Arbeitskollegen zu haben ist sehr einfach. Das Gegenteil jedoch ein bisschen schwieriger. Denn eine "Znünipause" gibt es hier nicht und am Mittag punkt 12.30 Uhr stürzen sich die einen aus dem Büro und holen sich etwas oder essen draussen. Die anderen wärmen etwas in der Mikrowelle auf und essen es dann an ihrem Pult. Also die grösste Kontaktmöglichkeit ist beim Warten vor der Mikrowelle! Aber langsam habe ich von meinen Nachbaren ein bisschen mehr erfahren. Unter anderem auch unangenehmes von einem der zwei Reihen weiter vorne arbeitet. Ich habe zwar noch nie mit ihm gesprochen aber gehört wie er immer wieder ziemlich "grüsig Chödered".
Zum weiteren Tagesablauf im Büro: am Morgen und am Nachmittag wird einmal ein Glas Tee vorbei gebracht. Das ist auch sehr gut. Denn etwas Warmes schadet bei dieser Klimaanlage nicht. Ich muss nämlich fast immer einen Pullover anziehen damit ich nicht friere. Dank der mehr als genügenden Abkühlung der Klimaanlage dauerts dann eine gewisse Zeit wenn man wieder draussen ist bevor man zu schwitzen anfängt.
Dann um ca.17.00 Uhr kommt jeden Tag die Putzfrau, leert alle Abfalleimer und saugt überall. Was dann jeweils zur ner 2min Pause führt, bis sie am jeweiligen Arbeitsplatz vorbei ist.
Punkt 17.30 Uhr wenn die offizielle Arbeitszeit fertig ist gehen die einen und diejenigen die weiter arbeiten machen mal eine Pause.
Zum weiteren Tagesablauf im Büro: am Morgen und am Nachmittag wird einmal ein Glas Tee vorbei gebracht. Das ist auch sehr gut. Denn etwas Warmes schadet bei dieser Klimaanlage nicht. Ich muss nämlich fast immer einen Pullover anziehen damit ich nicht friere. Dank der mehr als genügenden Abkühlung der Klimaanlage dauerts dann eine gewisse Zeit wenn man wieder draussen ist bevor man zu schwitzen anfängt.
Dann um ca.17.00 Uhr kommt jeden Tag die Putzfrau, leert alle Abfalleimer und saugt überall. Was dann jeweils zur ner 2min Pause führt, bis sie am jeweiligen Arbeitsplatz vorbei ist.
Punkt 17.30 Uhr wenn die offizielle Arbeitszeit fertig ist gehen die einen und diejenigen die weiter arbeiten machen mal eine Pause.
Dragonboat race
Letzen Dienstag war Puplic Holiday, jjiibee! Anlass waren die traditionelle Drachenbootrennen. Ben, seine Freundin und ich fuhren am Nachmittag nach Stanly um dort das ganze Spektakel anzuschauen. Es gab extrem viele Teams und auch dementsprechen viele Kategorien, sodass ich den Durchblick nicht mehr hatte, was aber weniger schlimm war.
Am Abend wollten Ben und seine Freundin in ein gutes Seafoodrestaurant gehen. Glücklicherweise sind Meeresfrüchte für meinen Magen kein Problem, obwohl bei allem konnte ich das ja nicht wissen, da ich noch nicht sehr oft Seafood gegessen habe.
Um zu diesem Restaurant zu gelangen mussten wir zuerst durch einen Markt mit frischen Meeresfrüchten und sonstigen Esswaren gehen. Beim Restaurant angekommen suchten wir bei dem Markstand nebenan aus was wir genau essen wollten. Oder besser gesagt ich liess die anderen zwei aussuchen, da ich voll keine Ahnung hatte. Die ausgewählten Tiere wurden einfach in einen Sack gesteckt und mal beiseite gestellt, bis der Rest ausgewählt wurde. Beim Fisch war es dann so, dass dieser mitsamt dem Sack herum hüpfte, bis er dann doch keine Luft mehr kriegte. Aber das störte die Verkäuferin überhaupt nicht, denn sie war beschäftigt mit anpreisen ihrer anderen Waren. Nachdem alles entschieden war wurden all das Ausgesuchte weiter in die Küche geleitet und wir begaben uns ins Restaurant.
Nicht alles schmeckte mir gleich gut, doch insgesamt war es sehr fein, aber teilweise ein harter Kampf bis man an das Essbare heran kam.
Am Abend wollten Ben und seine Freundin in ein gutes Seafoodrestaurant gehen. Glücklicherweise sind Meeresfrüchte für meinen Magen kein Problem, obwohl bei allem konnte ich das ja nicht wissen, da ich noch nicht sehr oft Seafood gegessen habe.
Um zu diesem Restaurant zu gelangen mussten wir zuerst durch einen Markt mit frischen Meeresfrüchten und sonstigen Esswaren gehen. Beim Restaurant angekommen suchten wir bei dem Markstand nebenan aus was wir genau essen wollten. Oder besser gesagt ich liess die anderen zwei aussuchen, da ich voll keine Ahnung hatte. Die ausgewählten Tiere wurden einfach in einen Sack gesteckt und mal beiseite gestellt, bis der Rest ausgewählt wurde. Beim Fisch war es dann so, dass dieser mitsamt dem Sack herum hüpfte, bis er dann doch keine Luft mehr kriegte. Aber das störte die Verkäuferin überhaupt nicht, denn sie war beschäftigt mit anpreisen ihrer anderen Waren. Nachdem alles entschieden war wurden all das Ausgesuchte weiter in die Küche geleitet und wir begaben uns ins Restaurant.
Nicht alles schmeckte mir gleich gut, doch insgesamt war es sehr fein, aber teilweise ein harter Kampf bis man an das Essbare heran kam.
Vorher:
Nachher:
Ausflug auf die Lamma Island
Um auch mal ein bisschen mehr Grünes zu sehen als nur Beton in der Stadt wollte ich an einem Wochenende aud eine der umligenden Inseln gehen. Die Lamma Island liegt südlich von der Hong Kong Island und ist nicht sehr gross. Wir (ein Arbeitskollege und ich) fuhren mit der Fähre nach Qung Shue Wan im nördlichen Teil der Insel und liefen nach Sok Kwu Wan, wo wir wieder die Fähre retour nahmen.
Hier noch ein paar Bilder auf dem Spaziergang:
Hinter diesem schönen Hügel befindet sich eine Power Station, wie man das an den drei Kaminen erkennen kann. Nach Ben's Angaben produzieren die Hong Kongesen sämtlichen Strom mit Kohlenkraftwerken. Okey ich habe zwar auf der Lamma Island auch ein paar Windmühlen gesehen. Aber so stark ist der Wind hier trotz Meeranstoss nicht.
Der ganze Weg (ca. 3km) war asphaltiert und meist mit einem Geländer gesichert. Muss natürlich sein wenn auch Frauen mit Absatzschuhen dort laufen wollen (die uns auch wirklich begegnet sind).
Hier noch ein paar Bilder auf dem Spaziergang:
Hinter diesem schönen Hügel befindet sich eine Power Station, wie man das an den drei Kaminen erkennen kann. Nach Ben's Angaben produzieren die Hong Kongesen sämtlichen Strom mit Kohlenkraftwerken. Okey ich habe zwar auf der Lamma Island auch ein paar Windmühlen gesehen. Aber so stark ist der Wind hier trotz Meeranstoss nicht.
Nach einem kleineren Aufstieg werden auch hier kalte Getränke angeboten.
Der ganze Weg (ca. 3km) war asphaltiert und meist mit einem Geländer gesichert. Muss natürlich sein wenn auch Frauen mit Absatzschuhen dort laufen wollen (die uns auch wirklich begegnet sind).
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