Mittwoch, 11. Juli 2007
Swimmen, Einkaufen und wo ist mein Schlüssel?
Gestern ging ich nach der Arbeit wieder Victoria Park schwimmen. Am Anfang war's wie immer "Slalomschwimmen", bis sich in unserer Linie eine schnelllere Schwimmgruppe zusammensgestellt hat und die ganz langsamen sich (meist) nicht mehr getraut haben dazu zu kommen. Danach musste ich noch einkaufen gehen. Vollbepack mit Essen, Toilettenpapier, Wasser... kam ich bei meiner Wg an . Wie immer ist in solchen Situationen der Wohnungsschlüssel nicht gerade oben in den Taschen verstaut, sonder es muess zuerst mal richtig gesucht werden. Doch, welch ein Schreck, auch nach längerem Wühlen war mein Schlüssel unauffindbar. Hm, hab ich ihn wohl im Zimmer liegenlassen oder irgendwo verloren? Also bleibt mir nichts anderes übrig als auf meine Mitbewohner zu warten. Doch leider haben die beiden ein ganz anderen Lebensrythmus als ich. Der Singapore guy arbeitet immer bis spät in die Nacht. Dies war auch diesen Abend wieder der Fall. Wie ich per Telefon erfahren habe arbeite er sicher bis 11pm. Die andere Mitbewohnerin arbeitet eigentlich von 11am-8pm, geht dann meist noch aus und kommt zwischen 10pm und 4am nach Hause. Super!! und dann war gerade erst mal 8.30pm. Als erstes musste ich mal meinen Heisshunger stillen, Essen hatte ich zum Glück genügend dabei. Der Zufall wollte es, dass der Nachbar's Sohn gerade die Pflanzen vor ihrer Wohnung gegossen hat und wieder mal mit mir anfing zu plaudern. Bald kam auch sein Vater heraus, rief ihn zum Nachtessen und lud mich auch gerade dazu ein. Jiibiii! was will man mehr wenn man vor seiner eigenen verschlossenen Wohnungstüre steht? Das Essen war excellent, die Leute mega freundlich und zusätzlich war ich nicht mehr in dem stickigen heissen Gang sondern in einem schönen Wohnzimmer mit Klimaanlage. Nach dem Essen zeigten sie mir noch ihre Dachterrasse wo eine ganz angenehme Temperatur war. Nach längerem Reden kam dann meine Mitbewohnerin um 11.30 Uhr nach Hause und ich konnte endlich schlafen gehen. Denn eigentlich hatte ich vor mal früh ins Bett zu gehen. Nachdem ich dann auch noch meinen Schlüssel in meinem Zimmer wiedergefunden habe, war alles wieder in Ordnung und ich hatte sogar noch ganz liebe Leute besser kennen gelernt.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
1 Kommentar:
Meine Nachbarin hier in Züri ist auch furchtbar nett, die quatscht auch gerne mit mir und will mir auch immer mal wieder ein Bier oder Guetzli oder Nüsse oder Chips oder ...die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, denn irgendwas hat sie immer (nicht nur zum Essen sondern auch zum erzählen). Woran meine Nachbarin aber noch arbeiten muss/kann ist: Timing! Das haben Deine Nachbar offenbar aber alles schon perfekt gelernt! Du Glückspilz.
Kommentar veröffentlichen