Donnerstag, 23. August 2007

Aircondition

Ich bin ja froh um die Ariconditions, doch oft übertreiben sie es masslos.
Die Bedienung in den Kaufhäusern haben meist etwas langärmliges an oder sind sogar mit ner dünnen Jacke ausgerüstet. In der Metro weht es einem fast weg wegen der Frischluftzufuhr (kalt natürlich). Für's büro ziehe ich immer lange Hosen und nen Pullover an. Wenn es draussen regnet und nicht mehr ganz so heiss ist, wird es auch im Büro kälter. Denn es wird troztdem genauso stark herunter gekühlt wie sonst. Wenn ich dann trotz Pullover, Jacke, Schal und heissem Tee immer noch am frieren bin, sinkt meine Laune wie die Temperatur. Jensten Leuten im Büro ging es ebenso, sprich die sind ausgerüstet mit Jacken im Büro.
Gleichzeitig reden die hier immer von Umweltschutz. Alles nur blabla. Auch wenn die Wenigsten hier ein eigenes Auto haben sind sie bestimmt nicht umweltfreundlich.

Dienstag, 21. August 2007

Plover Cove 1

Nachdem es die letzten eineinhalb Wochen immer wieder mal am Regnen war und ich die Wochenende für Mueseum, Ausgang und Parties genutzt hatte, war es nun wieder an der Zeit wandern zu gehen. Auf dem Plan stand eine Wanderung zu einem verlassenen Dorf in Plover Cover (North Sai Kung). Weil wir nicht denselben Weg hin und zurück gehen wollten, sondern einen Rundgang machen wollten nahmen wir den Weg, welcher auf der Karte gestrichelt war. Es war schon am Anfang schwierig den Einstie zu finden. Doch nachdem wir die kleine Siedlung und den kläffenden Hunden (teils leider nicht hinter dem Gartenzaun) hinter uns gelassen hatten, fanden wir eine schönen kleine Naturwanderweg. Bald wurde es aber immer schwieriger den Weg unter dem Gestrüp zu erkennen und es wurde immer beschwerlicher den Berg hinauf zu kommen. Die Hitz tat auch ihr Beitrag. Obwohl dank den Regentagen zuvor war es bewölkt und die Sonne brannte nicht so stark (sprich: Regenschirm/Sonnenschirm war nicht nötig). Es war definitiv mal ne andere Wanderung und wir machten einen extremen Fortschritt von der ersten Wanderung mit Asphaltweg hin zu diesem Trampelpfad. Gefällt mir um einiges besser, auch wenn die Beine danach voll zerkratz und von Mückenstichen gekennzeichnet sind. Leider schafften wir es nicht zu dem verlassenen Dorf, weil es um einiges mehr Zeit in Anspruch nahm sich durch das Gestrüpp zu kämpfen. Ja, wir werdens nächstens Wochenende auf nem anderen Weg nochmals versuchen.
Hm, wo ist der Weg?


Als wir wieder in den normalen Weg einbogen sahen wir dieses Schild (es wird empfohlen diesen Weg nicht zu nehmen weil er zu überwachsen sei)

Sightseeing on Kowloon-Side

Letzten Samstag machten wir einen Spaziergang aus nem Reiseführer, der uns durch verschiedene Strassen, Märkte und kleine Shops führte. Hier ein paar Eindrücke.
Und was möchtisch du?


Neues von der WG

Mittlerweilen sind wir nicht mehr nur 3 Bewohner in der Wohnung. Es sieht so aus, als ob der Verwandte von meiner Landlady sich für längere Zeit in unserem Wohnzimmer eingenistet hat. Stört mich eigentlich nur wenig, denn er ist noch der normalste verglichen mit den anderen zwei Mitbewohnern.
Als letzte Woche an einem Abend heimkam, war der seltene Zufall, dass alle vier Bewohner zur selben Zeit zu Hause und auch wach waren. Ich kam gerade als die Diskussion zwischen dem SK (der Mitbewohner von Singapore) und meiner Landlady startete. Er hat sich wieder mal beklagt, dass sie viel zu laut an seine Tür geklopft hatte, als sie das Geld für den Strom einziehen wollte. Dann gings weiter weil er nicht so viel Zahlen wollte, und dann hab ich auch nicht mehr so viel verstanden, glücklicher Weise, so konnte ich mich gut raus halten. Was ich interpretieren konnte: Er war gestresst wegen zuviel Arbeit und sie war gestresst wegen keiner Arbeit und dazu noch betrunken. Meiner Ansicht nach nutzte er die Gelegenheit um mal laut zu werden und liess all seine Unzufriedenheit bei ihr aus. Jedenfalls war ich dann über unseren vierten Mitbewohner froh, der die zwei etwas schlichten konnte. Ich kam mir vor wie im falschen Film. Dank der Sprachbarriere konnte ich über die Situation lachen und mich schnell in mein Zimmer zurück ziehen.

Samstag, 11. August 2007

Ausgang

In Hong Kong gibt's natürlich auch ein gutes Nachtleben. Vor allem gibt es auch gute Orte zum Tanzen. Zum Glück sind meine Freunde hier auch so tanzbegeistert wie ich und so macht es noch mehr Spass. Da ich meist am Tanzen bin und die Kamera nicht immer mit in den Ausgang nehme, kann ich euch nicht so viele Fotos davon zeigen. Und irgendwann ist es dann eh zu spät um Fotos zu machen. Hier hab ich aber eines als wir den Geburtstag von Nadja (links im Bild) feierten.

Besuch von Cornel

Cornel war wieder mal in China am Reisen und hat es letztes Wochenende glücklicherweise auch nach Hong Kong geschafft. Das war ne gute Gelegenheit für mich mal wieder ein bisschen mehr Sightseeing zu machen.
Neben viel "Durch-die-Stadt-laufen", haben wir uns auch den Big Buddha auf der Lantau Island aus der Nähe angeschaut. Leider ist die Gondelbahn dort hin immer noch geschlossen, weil sie einen Unfall hatten bei der Revisionstestfahrt. Wir mussten auf den Bus ausweichen, was länger gedauert hat weil man um die halbe Inselfahren musste. Aber dafür hatten wir ein super Aussicht auf eine schöne Landschaft.
Leider hatte der Big Buddha Schatten im Gesicht, und gegen die Sonne wollte er sich nicht drehen. Tja da kann man nichts machen.


Sicht vom Big Buddha aus auf das Meer und die Inseln:



Abendrot von einem Hochhaus aus.

Shenzhen

Endlich schreib ich wieder mal was von meinem Leben in HK. Die Zeit ist knapp und Live in HK is always busy, so bleibt mein Blog halt mal auf der Strecke.

Ich habs letzthin endlich geschafft auch mal nach Mainland China zu gehen. Mit dem Zug dauert es nur etwa 40min bis nach Shenzhen, der Stadt direkt nach der Grenze zu HK. Bei diesem Ausflug musste ich mich um nichts kümmer, denn ich hatte ein super Guide, meine nette Nachbarin Kate. Beim Shopping, für das Shenzhen äusserst bekannt ist, da es um einiges billiger ist als in HK, wusste sie auch wie man richtig "märchted", was natürlich für mich Westler ein riesen Vorteil war. Aber vor der Shoppingtour mussten wir uns erstmal mit feinem Chinesischem Essen stärken. Das Shoppen danach dauerte bei uns nicht allzulange und wir waren froh, als wir uns bei Kate's Freundin zu Hause erholen konnten. Die hatte auch noch gerade Besuch von ihren jüngeren Geschwister. Das war gut so, denn so waren wir für das Abendessen genügend Leute um viele verschieden Sachen zu bestellen und konnten von allem ein bisschen zu probieren.

Unsere Gruppe nach dem Essen draussen bei einem kühlen Getränk. Rechts neben mir ist Kate.